Mokkaverkostung im Nationalpark

16.07.2026 | zu Ehren von Julius Euting

Ein Nachmittag am Grab von Julius Euting.

Es waren viele Menschen gekommen, um am Grab von Julius Euting an diesem Nachmittag einen Mokka zu verkosten. Das Grab liegt idyllisch mit einem tollen Ausblick beim "Wildseeblick" beim Ruhestein.
 
Warum Mokka? Weil Julius Euting im 19. Jht. mehrere Forschungsreisen nach Arabien unternommen hat. Es existiert eine genaue Beschreibung, wie man einen Mokka macht. Und daran hält sich auch die Julius-Euting-Gesellschaft, die jedes Jahr am Geburtstag Eutings dieses Event ausrichtet.
 
Euting war auch Schwarzwald-Fan, und ist gerne in der Gegend des Ruhesteins unterwegs gewesen, was ihm auch den Beinamen "Ruhestein-Vater" einbrachte. Außerdem wurde er auch liebevoll als "16-Sprachen-Männle" bezeichnet, weil er 16 Sprachen sprach, darunter viele semitische.
 
Auch die Kirche im Nationalpark hat ihren Beitrag zum Gedenken geleistet. Dominik Frey sprach am Ende der Veranstaltung ein geistliches Wort und konnte die Nachfahren von Euting noch für ein Gruppenbild gewinnen.