Welch ein schönes Abendgebet!
Fast 400 Gäste auf der Hornisgrinde.
Ein ganz besonderer Abend mit Akkordeonklängen und einem traumhaften Sonnenuntergang.
Fast 400 Menschen haben sich auf der Hornisgrinde eingefunden, um einen spirituell-meditativen Abend auf der höchsten Erhebung des Nordschwarzwaldes zu erleben. Viele unmobile Menschen hatten das Angebot angenommen, mit dem Auto hochfahren zu dürfen. Und noch mehr haben den beschwerlichen Aufstieg auf sich genommen.
Aber sie wurden entschädigt mit tiefgündigen Gedanken von Werner Ruschill, Gerd Gauss und Dominik Frey von Kirche im Nationalpark, mit wunderschönen Klängen des Akkordeon-Orchesters Oberkirch / Lautenbach, und nicht zuletzt mit einem traumhaften Sonnenuntergang um kurz vor 21 Uhr.
Thema des Abends war die Sonnenfinsternis am folgenden Tag. So wie der Mond die Sonne verdeckt, so wird auch unsere Lebensfreude manchmal getrübt. Aber das "Licht der Welt" ist nie weg, nur verdeckt. Dieser Zuspruch findet sich sowohl in Psalm 121, der gemeinsam gebetet wurde, wie auch in der 3. Strophe des Liedes "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius.
Nach dem Abendgebet blieben noch viele zu einem Gläschen Wein mit Aussicht und in fröhlicher Runde.













